Starke Sommergewitter haben in den vergangenen Jahren häufiger zu erheblichen Gebäudeschäden geführt. Auch indirekte Blitzeinschläge in Entfernungen bis zu zwei Kilometern können durch induzierte Überspannungen empfindliche Elektronik zerstören.
Worauf Sie achten sollten:
• Blitzschutzanlagen sind ab 20 Meter Höhe gesetzlich vorgeschrieben; für viele Versicherungen ist ein Nachweis über vorhandenen Blitzschutz Voraussetzung für die Leistungspflicht.
• Wirtschaftlichkeit: Eine nachträgliche Installation einer Blitzschutzanlage liegt oft bei rund 2.500 Euro — im Regelfall deutlich günstiger als die Kosten eines Schadensfalls.
• Überspannungsschutz in Innenräumen reduziert das Risiko für Haushaltsgeräte und sensible Systeme. Auch Wärmepumpen, Wallboxen, Klimaanlagen und Photovoltaikanlagen sollten auf Schutzvorrichtungen geprüft und gegebenenfalls nachgerüstet werden.
• Praktischer Rat: Bei Gewitter Stecker ziehen und wichtige Geräte abschalten, wenn kein Überspannungsschutz vorhanden ist.
Mehr Infos: https://ivd.net/bundesverband/sommerzeit-ist-gewitterzeit/